Unter dem Motto „Gesundheit ist die Basis von allem“ fand am 24. Oktober 2026 in Kallinchen, südlich von Berlin, der erste Gesundheitstag des Gebietsverbandes Süd von dieBasis Brandenburg statt. Ein voller Saal und ein aufmerksames Publikum boten den Rahmen für Vorträge, die sich mit unterschiedlichen Ansätzen zur Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit beschäftigten.
Die Referenten berichteten aus ihrer Arbeit und ihren Erfahrungen und eröffneten dabei interessante Perspektiven auf Herangehensweisen, die über die klassische, häufig auf die Behandlung von Symptomen ausgerichtete Schulmedizin hinausgehen.
Den Auftakt machte Dietmar Auris mit einem Vortrag über die Frage, wie Mineralien sinnvoll zur eigenverantwortlichen Gesundheitsvorsorge eingesetzt werden können. Maren Albrecht- Bartels erläuterte anschließend die Zusammenhänge der verschiedenen Regelkreise des Stoffwechsels. Sie zeigte, welche Analysen helfen können, Störungen zu erkennen und daraus Möglichkeiten zur Wiederherstellung einer gesunden Regulation abzuleiten.
Ein weiterer Vortrag von Dr. Kai Gutzeit beschäftigte sich mit den entwicklungsgeschichtlich unterschiedlichen Bereichen des menschlichen Gehirns. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Bewusstsein und Gefühle unsere Gesundheit sowohl positiv als auch negativ beeinflussen können.
Besonders spannend, aber auch kontrovers wurde die Vorstellung des alternativen Krankenkassenmodells Solidago aufgenommen. Dieses setzt auf eine stärkere Eigenverantwortung der Versicherten für ihre Gesundheit. Die anschließende Diskussion mit dem Referenten Hannes Wylem- Kel zeigte, wie unterschiedlich die Vorstellungen von Krankenversicherung und persönlicher Verantwortung sind. Sie reichten von der Erwartung einer umfassenden Absicherung aller Krankheitskosten als ein „Vollkasko“-Modell bis zu der Frage, inwieweit jeder Einzelne durch sein Verhalten zur Gesunderhaltung beitragen und dafür Verantwortung übernehmen sollte und erst dann Zugang zu einer gleichgesinnten selbstverwalteten Gruppe bei Solidago erhalten kann.
Im letzten Vortrag bezog der Referent Michael Notbohm das Publikum aktiv ein und vermittelte auf anschauliche Weise Aspekte rund um ätherische Öle. Die Bereitschaft der Zuhörer zum Mitmachen sorgte für eine aufgelockerte Atmosphäre. Angenehme Düfte erfüllten den Raum und trugen zur guten Stimmung bei.
Beate von Zweydorff, die den Gesundheitstag mit großem Engagement organisiert hatte, zog eine positive Bilanz: „Das große Interesse und ein voller Saal zeigen, wie wichtig den Menschen eine ganzheitliche Betrachtung ihrer Gesundheit ist. Gerade angesichts der Kürzungen im Gesundheitswesen und der zunehmenden Belastungen der gesetzlichen Krankenkassen müssen wir auch über Wege nachdenken, die unsere Selbstbestimmtheit als Menschen in den Fokus nimmt. Der erfolgreiche Tag ermutigt uns, weitere Veranstaltungen in diesem Format vorzubereiten.“
Bemerkenswert war die konzentrierte und aufmerksame Teilnahme des Publikums über die gesamte Veranstaltung hinweg. Die Referenten trafen auf interessierte Zuhörer, die sich offen mit den unterschiedlichen Ansätzen auseinandersetzten. So entstand eine angenehme Atmosphäre des gegenseitigen Austauschs.
Auch für das leibliche Wohl im „Alten Krug“ war gesorgt. Damit fand ein rundum gelungener erster Gesundheitstag seinen Abschluss, der bei Veranstaltern und Besuchern Lust auf eine Fortsetzung machte.


